Strand, Berge und Meer? In diesen 10 Städten kannst du all das kombinieren! (Teil 2)

Kennst du das auch? Du sitzt vor deinem Computer und überlegst, wo deine nächste Reise hingehen soll. Die Sonne sollte schon scheinen, ein Strand muss auch sein – aber eine Wanderung durch atemberaubende Landschaften hätte natürlich auch was. Und wieder einmal stehst du vor der Frage, ob es lieber in die Berge oder ans Meer gehen soll. Wie wäre es aber, wenn du Strand, Berge und Meer ganz einfach in einem Urlaub kombinieren könntest? Hier findest du 10 Städte auf der ganzen Welt, die sich genau dafür perfekt eignen. Für welche würdest du dich entscheiden?

Lima, Peru
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Strand, Berge und Meer in: Lima, Peru

Berge und Meer sind in Lima nicht zu verfehlen: Der Anden-Staat Peru verfügt über eine beträchtliche Anzahl an Bergen, Perus Hauptstadt Lima liegt darüber hinaus direkt am Südpazifik. Schon Lima selbst ist geprägt von Steilklippen und kleineren Erhebungen, das Stadtbild zieren außerdem mehrere Berge im Hintergrund. Viele Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit laden in Perus Hauptstadt dazu ein, erkundet zu werden: der Plaza de Armas, die Kathedrale und der Regierungspalast sind dabei nur ein paar der Bauwerke, die man sich bei einem Städtetrip nach Lima nicht entgehen lassen sollte.

Direkt vor den Toren Limas findet sich die Hafenstadt Callao, die einen Besuch wert ist. Sonnenanbeter sollten allerdings lieber einen kleinen Weg an der Küste entlang auf sich nehmen, denn nördlich (beispielsweise Ancón) und südlich (unter anderem Punta Hermosa, El Silencio) der Stadt befinden sich schöne und wenig besuchte Strände an der Zentralen Küste. Das Wasser an der Küste ist recht kalt, weshalb ein Besuch bestenfalls in den heißen Monaten, von Dezember bis März, geplant werden sollte. Da Peru ein regelrechtes Trekking-Paradies ist, bieten sich für Wanderfreunde zahlreiche Möglichkeiten an: Von Lima aus starten verschiedene Touren in die Anden, wie zum Beispiel auch bis nach Cusco und zum sagenumwobenen Machu Picchu.

Maskat, Oman
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Strand, Berge und Meer in: Maskat, Oman

Strand, Berge und Meer, lassen sich in einem Wüstenstaat wie dem Oman nicht kombinieren? Aber natürlich! Maskat ist die Hauptstadt vom Oman und eignet sich mit vielen spannenden Sehenswürdigkeiten hervorragend für einen Städtetrip in den Orient. Das Stadtzentrum bietet mit Bauwerken wie dem Sultanspalast, diversen Moscheen und traditionellen Basaren vielfältige Möglichkeiten zum Sightseeing und lässt Besucher in eine fremde Welt eintauchen. Wer seinen Urlaub im Oman zum Sonnenbaden nutzen möchte, kann dies an einem der unzähligen Strände tun: Auch wenn sich Einheimische in dem muslimischen Land auch am Strand weitestgehend bedecken, bekommen Touristen in westlicher Badekleidung keine Probleme – auf knappe Bikinis sollte aus Respekt allerdings verzichtet werden. Wunderschöne Sandstrände sind beispielsweise der Qurum Beach, der Qantab Beach oder der Al Sifah Beach.

Keine Lust auf Strand und Sightseeing? Das Klima im Oman ist zwar ganzjährig heiß – hartgesottene Trekking-Fans kommen aber ganz sicher auf ihre Kosten, denn das Sultanat ist im Norden des Landes mit mehreren Bergen ausgestattet. Die Berge im direkten Umkreis von Maskat, beispielsweise der Jabal Makib oder der Jabal Bardah, bleiben allesamt unter der 1000-Höhenmeter-Marke. Wer höher hinaus möchte, wird weiter im Landesinneren fündig: Der Sonnenberg (Dschabal Schams) bietet mit einer Höhe von über 3000 Metern nicht nur milde Temperaturen zum Wandern, sondern auch spektakuläre Aussichten in die Schlucht dieser umwerfenden Berglandschaft. Am Dschabal Akhdar, dem „Grünen Berg“ erwarten die Besucher unter anderem ein herrliches grünes Plateau und ein Wasserfall – bei milden, mittelmeerähnlichen Temperaturen.

San Sebastián, Spanien
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Strand, Berge und Meer in: San Sebastián, Spanien

Die Hauptstadt des spanischen Baskenlandes ist sicher spätestens seit der Ernennung zur europäischen Kulturhauptstadt 2016 ein Begriff – aber wusstest du schon, dass sich San Sebastián perfekt eignet, um während eines Städtetrips Strand, Berge und Meer miteinander zu verbinden? Obwohl San Sebastián in den letzten Jahren ein immer größerer Touristenmagnet geworden ist, blieb die Stadt wegen strenger Bauvorschriften von Merkmalen des Massentourismus verschont und bietet Besuchern eine ganze Reihe kulturell wertvoller Bauwerke – so zum Beispiel der Kursaal mit seiner Brücke, die Kathedrale Buen Pastor, der Palast von Miramar oder das ehemalige Casino, das heute als Rathaus genutzt wird.

Der Playa de La Concha ist der bekannteste und beliebteste Strand der Region und erfreut sich nicht nur im Hochsommer zahlreicher Besucher. Mit einer Länge von fast anderthalb Kilometern ist der helle Sandstrand, der sich entlang der muschelförmigen Bucht erstreckt, eine beliebte Touristenattraktion – zieht aber auch genauso viele Einheimische an. San Sebastián trumpft allerdings nicht nur wegen seiner schönen Lage am Atlantischen Ozean auf, sondern überzeugt auch mit den zahlreichen Naturparks, die sich im Süden um die Stadt erstrecken. Der Aiako Harria Naturpark in den Ausläufern der Pyrenäen eignet sich perfekt für spannende Ausflüge für Groß und Klein: Ausblicke in Berg und Tal, ein Wasserfall und gut gekennzeichnete Wanderwege sind nur einige der Highlights im Aiako Harria Naturpark.

Rio de Janeiro, Brasilien
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Strand, Berge und Meer in: Rio de Janeiro, Brasilien

Rio de Janeiro befindet sich inmitten von Bergen – auf einem von ihnen, dem Corcovado, steht die weltweit bekannte Statue des Cristo Redentor und blickt auf Rios Besucher herunter. Die Stadt am Zuckerhut eignet sich somit hervorragend, um neben dem klassischen Sightseeing auch noch einen der verhältnismäßig kleinen Berge zu bezwingen. Bei einer Reise nach Rio de Janeiro sollte man sich aber auch die anderen Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen, denn eine Vielzahl an Kirchen, Kathedralen, Statuen und weiteren Bauwerken wollen erkundet werden.

In der brasilianischen Stadt am Südatlantik herrschen ganzjährig warme bis tropisch heiße Temperaturen, wodurch sich eine Reise nach Rio de Janeiro zu jeder Jahreszeit lohnt. Die beiden Hauptstrände der Metropole sind die Copacabana und der Ipanema Beach, an denen tropische Getränke, extrem knappe Bikinis und jede Menge Lebensfreude an der Tagesordnung sind. Aber auch die anderen Strände sollten nicht vernachlässigt werden, denn rund um die Stadt reiht sich ein traumhafter Sandstrand an den nächsten. Egal, ob Familien, Surfer, Stressgeplagte auf der Suche nach einem ruhigen Rückzugsort, FKK-Anfänger oder Beachvolleyball-Spieler – am Strand an der brasilianischen Küste kommt jeder Urlaubstyp auf seine Kosten!

Nizza, Frankreich
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Sonne, Berge und Meer in: Nizza, Frankreich

Nizza gehört schon lange zu den Städtetrip-Klassikern in Europa – und das nicht ohne Grund, denn die Stadt an der Côte d’Azur hat einiges in petto. Sehenswürdigkeiten wie die Prachtstraße Promenade des Anglais, der Schlosshügel oder verschiedene Kathedralen und Plätze bilden nur einen kleinen Teil der Schätze in und um die Altstadt der Mittelmeermetropole. Von Nizzas Innenstadt aus erreicht man außerdem in weniger als einer Stunde das etwa 20 Kilometer entfernte Fürstentum Monaco, wo der Fürstenpalast, das Spielkasino Monte-Carlo, der Yachthafen und der exotische Garten zu den Sightseeing-Highlights zählen. Fans von Sandstränden suchen in Nizza leider vergebens, denn der Strand besteht an diesem Teil der Küste aus Kieselsteinen – wer sich darauf einlassen kann und gegebenenfalls auch entsprechendes Schuhwerk ins Gepäck wandern lässt, wird trotzdem an einen Strandabschnitt finden, von dem aus Bahnen durchs Mittelmeer gezogen werden können.

Nicht nur die wunderschönen Lavendelfelder der Provence lassen sich in Nizzas Hinterland erkunden: Bergfreunde erreichen innerhalb kürzester Zeit die umliegenden Gipfellandschaften, die sich für Wanderungen oder Mountainbike-Touren anbieten. Der Naturpark Préalpes d’Azur und der Nationalpark Mercantour eignen sich perfekt für Tagesausflüge von der Großstadt aus und bieten neben herrlichen Aussichten in unberührter Natur mit Wiesen, Seen und Wasserfällen auch interessante Bergdörfer, die man erkunden kann.